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Leistungsverzeichnisse prüfen – so tief wie kein generisches KI-Tool.

Das Leistungsverzeichnis ist das Herzstück jeder Bausubmission aber hier verstecken sich die Fehler. Fehlende Positionen, unrealistische Mengenangaben, Diskrepanzen zwischen Dokumenten: All das fällt oft erst auf, wenn es zu spät ist.

Generische KI-Tools können Texte zusammenfassen. Aber ein Leistungsverzeichnis ist nicht nur Text. Es ist eine technische Struktur mit Mengen, Einheiten, Positionsbezügen und impliziten Abhängigkeiten. Um es wirklich zu prüfen, braucht es Fachwissen und genau das hat SCAIT.

Was SCAIT im Leistungsverzeichnis prüft

SCAIT geht über einfache Texterkennung hinaus. Die Plattform berechnet automatisch Massenbilanzen, Hauptkubaturen und Armierungsgehalte und gleicht sie mit den Planunterlagen und Branchenrichtwerten ab.

Massenbilanz

Bei Tiefbauprojekten prüft SCAIT die Aushub- gegenüber den Abfuhrmengen unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors. Diskrepanzen werden automatisch erkannt und markiert. Wenn das LV 5’000 m³ Aushub vorsieht, aber nur 3’000 m³ Abfuhr ohne nachvollziehbare Zwischenlagerung oder Wiedereinbau schlägt SCAIT Alarm.

Massenbilanz im LV prüfen mit SCAIT
Armierungsgehalt

Im Hochbau berechnet SCAIT das Verhältnis von Bewehrungsstahl zu Konstruktionsbeton. Liegt der Armierungsgehalt deutlich über oder unter den üblichen Richtwerten, weist die Plattform darauf hin. So erkennen Sie früh, ob die Mengenangaben im LV plausibel sind oder ob versteckte Kosten lauern.

Armierungsgehalt prüfen im LV mit Scait
Missbrauchspositionen erkennen

Manche Ausschreibungen enthalten Positionen, die gezielt so formuliert sind, dass sie später für Nachträge missbraucht werden können. SCAIT erkennt solche Muster und markiert Positionen, die vom erwartbaren Profil des Projekts abweichen.

Missbrauchpositionen erkennen im LV mit Scait

Warum das wichtig ist

Ein Mengenfehler von 10% im Aushub kann bei einem Infrastrukturprojekt schnell einen sechsstelligen Betrag ausmachen. Wer das LV nicht prüft, kalkuliert blind. Wer es manuell prüft, braucht Stunden und übersieht trotzdem Zusammenhänge, die erst im Gesamtbild sichtbar werden.

Von einzelnen Positionen zum Gesamtbild

Das Besondere an SCAIT: Die Plattform prüft nicht einzelne Positionen isoliert, sondern setzt sie in Beziehung zueinander. Stimmen Aushub, Abfuhr und Wiedereinbau zusammen? Passen die Betonmengen zum Bewehrungsstahl? Sind die Hauptkubaturen konsistent mit dem Projektvolumen?


Diese Querprüfungen sind es, die erfahrene Kalkulatoren im Kopf machen, wenn sie die Zeit dazu haben. SCAIT macht sie systematisch, bei jeder Submission, ohne etwas zu übersehen.

Gebaut für Schweizer Verhältnisse

SCAIT versteht Schweizer Normen und Branchenstandards. Die Plattform wurde in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Kalkulatoren und Baufachleuten entwickelt, mit Wurzeln an der ETH Zürich und der Universität St. Gallen. 

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Aus der Praxis

Fachwissen rund um Submissionen, Kalkulation und KI im Bau.

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